Der Gesetzgeber hat in den letzten Jahren die Haftung von Planern, Herstellern und Betreibern deutlich verschärft. Damit kommt der technischen Anlagendokumentation und Organisation im gesamten Lebenszyklus einer technischen Anlage, d. h. von der Planung bis zum Rückbau, eine besondere Bedeutung zu. Die organisationsfeste Dokumentation ist dabei der Nachweis für alle getroffenen und durchgeführten Maßnahmen. Auch die lückenlose historische Nachvollziehbarkeit von Veränderungen in der Anlage, wie auch die Dokumentation der aktuellen Situation in der Anlage sind Bestandteile der organisationsfesten Dokumentation.

Technische Anlagendokumentation

Allgemein:
Der Gesetzgeber hat in den letzten Jahren die Haftung von Planern, Herstellern und Betreibern deutlich verschärft. Damit kommt der technischen Anlagendokumentation und Organisation im gesamten Lebenszyklus einer technischen Anlage, d. h. von der Planung bis zum Rückbau, eine besondere Bedeutung zu. Die organisationsfeste Dokumentation ist dabei der Nachweis für alle getroffenen und durchgeführten Maßnahmen. Auch die lückenlose historische Nachvollziehbarkeit von Veränderungen in der Anlage, wie auch die Dokumentation der aktuellen Situation in der Anlage sind Bestandteile der organisationsfesten Dokumentation. Dokumentation dient für alle Arten von Informationen einer technischen Anlage als Quelle für den Betreiber einer technischen Anlage. In ihr werden in der Regel alle Informationen aufgezeichnet z.B.:

    • den technischen Aufbau und die Ausrüstung,
    • den Betrieb und die Instandhaltung,
    • die Prüfung der Systeme und der Komponenten,
    • sowie den Qualitätsnachweis der Systeme und Teilsysteme

Ihre Situation:

Die Dokumentation Ihrer Anlage ist lückenhaft. Der aktuelle Zustand der Anlage entspricht nicht dem dokumentierten Stand. Historische Veränderungen sind nicht nachvollziehbar und die Anlagenkomponenten können nicht eindeutig identifiziert werden. Sie möchten ihre Anlagendaten zur Abwicklung Ihrer Geschäftsprozesse nutzen:

    • Erfassung von Störungen und Ereignissen
    • Abwicklung von wiederkehrenden Aufgaben
    • Abwickeln und Prüfen von Arbeitsaufträgen
    • Festlegung von Freischaltungen
    • Harmonisierung von Arbeitsaufträgen
    • Änderungswesen für Historien von technischen Plätzen oder der technischen Dokumentation.

Unsere Lösung:
Entsprechend der konkreten Situation erbringen wir folgende Leistungen:

    • Analyse der Dokumentation auf Gerichtsfestigkeit
    • Ermittlung und Beschreibung des tatsächlichen Anlagenzustandes
    • Kennzeichnung aller Anlagenkomponenten und der Dokumente mit anerkannten Schlüsselsystemen sowie Zuordnung der Dokumente zu den Anlagenkomponenten
    • Registrierung der Dokumente und Erfassung weiterer Merkmale in DV-Systemen

Ihr Nutzen / Benefit:

Eine vollständige und organisationsfeste Anlagendokumentation gibt Ihnen die Sicherheit, die der Gesetzgeber fordert. Das Produkthaftungsrisiko wird deutlich minimiert und Ihre Anlagendokumentation fungiert als gerichtsverwertbarer Nachweis zum Ausschluss von Organisationsverschulden.

    • valide Anlagendaten mit Bezug zum technischen Platz
    • Zeitersparniss durch Vermeidung von „Suchen- und Finden“ bzw. Aktensichtungen
    • Handlungssicherheit bei allen Anlagenprozessen bzw. Störfällen
    • Klarheit über definierte Handlungsweisen für alle Mitarbeiter
    • klare Revisions- und Aufgabenstandards

 

Durchgehendes Datenmanagement für Kraftwerksanlagen

Herangehensweise
Die ingenieurbüro gabo gmbh (kurz ib gabo) bearbeitet die Daten und Dokumente für ein durchgehendes Datenmanagement für Kraftwerksanlagen. In diesem Datenmanagement werden die elektronischen Objektbeziehungen zwischen dem KKS Kennzeichen als zentrales Ordnungssystem und den notwendigen Dokumenten (Quelle der KKS Kennzeichnung) und der technischen Daten (Komponentendaten) hergestellt.

Die Vorgehensweise ist wie folgt:
1. Aufbereitung der Pläne als Datenquelle.
2. Aufbau einer zentralen KKS Datenbank.
3. Textzuordnung
4. KKS als „Technischer Platz“ für SAP.
5. Bildung der Ebenenstruktur.
6. Zuordnung der technischen Dokumentation (optional).
7. Übernahme der technischen Daten (optional).
8. Vor Ort Kontrolle (optional).
9. Übergabe an SAP

Bei Neubauprojekten müssen folgende Fragen im Vorfeld angesprochen werden:

Wann werden folgende Unterlagen von den einzelnen Lieferanten übergeben?

    • RI- Fließbilder und Einlinienschaltpläne (liegen meist vor der Errichtungsphase fertig vor).
    • Listen der einzelnen Komponenten (liegen meist nach der Errichtungsphase vor).
    • Textlisten für die Komponenten (liegen meist vor der Inbetriebnahme vor).
    • Wartungslisten für die Systeme, Teilsysteme und Komponenten (liegen meist vor Inbetriebnahme vor).

Wie werden diese Unterlagen übergeben?

    • Die Übergabe der Unterlagen erfolgt in Papierform, als PDF-Datei und nur im besten Falle als CAD-File.
    • Die Übergabequalität beeinflusst den Aufwand für das Datenmanagement.

Welche technischen Daten sind für den Betrieb relevant?

    • Festlegung welche techn. Daten für welche Komponentenart übernommen werden sollen.
    • Festlegung welche Wartungsdaten für welche Komponenten übernommen werden sollen.

 

Vorteile des modernen Datenmanagements im Betrieb

Mögliche Einsparungen
Durch die Aufbereitung der verschiedenen Quellen im modernen Datenmanagement vermindern sich Zugriffszeiten auf Informationen. Hierbei steigert sich die Entscheidungssicherheit durch eine gesetzeskonforme Dokumentation. Zusätzlich werden noch Kosten beim Änderungsdienst eingespart, Historien erfasst (Planungssicherheit z.B. Revisionen) und die Arbeitssicherheit erhöht.

In Detail bedeutet dies:
1. Verringerung der Zugriffszeiten auf Informationen
2. Erhöhung der Entscheidungssicherheit
3. Gerichtsfeste Organisation der Anlagendokumentation
4. Erhöhung der Arbeitssicherheit
5. Historienerfassung
6. Realisierung des Änderungsdienstes

Kostenersparnis insgesamt:
Durch die erläuterten Vorteile der Anwendung des modernen Datenmanagements in einem Betriebsmanagement- oder Instandhaltungssystem ergeben sich erhebliche Kosteneinsparungen von bis zu 100.000 EUR pro Jahr